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Platinbarren

Auf dem Markt findet man Platinbarren recht selten. Dennoch sind sie bei Banken ohne größere Probleme erhältlich. Platinbarren können von privaten Anlegern in den verschiedensten Größen von 5, 10, 20, 31,1 (1 Unze), 50, 100, 250 und 500 Gramm sowie 1 kg gekauft werden.
Die kleineren Barren eignen sich eher zur Verwendung in Schmuckstücken, größere Barren sind als Geldanlage geeignet.

Die ersten Platinbarren gab es bereits 3.000 v. Chr. und sie wurden im alten Ägypten als Zahlungsmittel verwendet.
Noch sind Platinbarren am Edelmetallmarkt so etwas wie Exoten, was sich in Anbetracht des hohen Preisniveaus durchaus bald ändern könnte.

Die bekanntesten Hersteller von Platinbarren sind Umicore, Degussa, Credit Suisse, Hereaus oder auch UBS. Da Platin einen Feinheitsgrad von 999,5 bzw. 1.000 besitzt, gibt es bei den einzelnen Platinbarren eigentlich keine nennenswerten Unterschiede, solange es sich um bankübliche und qualitativ hochwertige Barren handelt. Die einzigen Unterschiede spiegeln sich nur in der Form der Prägung wieder.

Für die meisten Anleger sind Platinbarren aufgrund des hohen Platinpreises recht teuer. Auch deshalb ist die Größe der Barren auf maximal 5 kg begrenzt, da sich für größere Geweichte keine Abnehmer finden lassen.

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